Satellitenbeobachtungen und Astronautenfotos zeigen, dass im Durchschnitt 67 % des irdischen Himmels mit Wolken bedeckt sind, wobei die Bewölkung über den Ozeanen vorherrscht (nur 10 % klarer Himmel) im Vergleich zu 30 % über den Kontinenten.
Die Satelliten des EOS-Programms der NASA (wie Terra, Aqua und Aura) sammeln alle 1-2 Tage globale Daten und messen die Wolkenbedeckung und die Strahlungsbilanz. Diese Durchschnittswerte spiegeln jedoch nicht die täglichen Schwankungen, jahreszeitlichen Veränderungen, die Wolkenhöhe oder das Vorhandensein mehrerer Schichten wider.
Hinweis:
MODIS erkennt Wolken über dunklen Oberflächen (Ozeane, Wälder) besser als über hellen Oberflächen (Eis), und Cirruswolken sind schwerer zu identifizieren als dicke Cumuluswolken.
Es gibt drei große Bänder, in denen der Himmel der Erde oft bewölkt ist:
Das erste äquatoriale Band (ITKZ) entsteht durch die Kollision zwischen warmer, feuchter Luft am Äquator und kalter Luft aus den Tropen, was zu Gewittern und Wolkenbildung führt.
Die beiden anderen Bänder bei 60° Nord und Süd entstehen durch den Zusammenstoß von Polarluft und Luft der mittleren Breiten. Im Gegensatz dazu hemmt zwischen 15° und 30° absinkende Luft die Wolkenbildung und begünstigt Wüsten.
Man beobachtet auch Wolken vor den Westküsten (Südamerika, Afrika, Nordamerika), die auf Upwelling zurückzuführen sind: Kaltes Wasser aus der Tiefe kühlt die feuchte Luft ab und bildet Stratocumulus-Wolken (die häufigsten Wolken, die 20 % der Erde bedecken).
Gebirgsketten blockieren Luftströme und Regen und schaffen Wüsten auf der Leeseite (Tibetische Hochebene, Death Valley in Kalifornien östlich der Sierra Nevada, Atacama-Wüste in Südamerika).
Die Erde ist im Durchschnitt zu 67 % mit Wolken bedeckt, hauptsächlich aufgrund zweier Schlüsselfaktoren:
Erstens: die massive Verdunstung der Ozeane (die 71 % der Erdoberfläche bedecken) versorgt die Atmosphäre ständig mit Wasserdampf. Dieser Dampf kondensiert zu Wolken, wenn er aufsteigt und abkühlt.
Zweitens: atmosphärische Bewegungen (wie die Innertropische Konvergenzzone oder Polfronten) begünstigen die Wolkenbildung, indem sie warme, feuchte Luft nach oben drücken, wo sie abkühlt und kondensiert.
Satelliten wie die des EOS-Programms der NASA bestätigen diese vorherrschende Wolkenbedeckung, mit regionalen Unterschieden (Ozeane sind wolkiger als Kontinente) und jahreszeitlichen Schwankungen.