Die Sonne wird als Gelber Zwerg klassifiziert, doch ihre Größe und Masse machen sie zu einem gewaltigen Gestirn. Bei der Entstehung des Sonnensystems hat sie allein 99,86 % der Gesamtmasse des ursprünglichen Nebels auf sich vereint. Diese Konzentration von Materie prägte ihre Entwicklung und bestimmte die Dynamik des gesamten Sonnensystems.
Nach der Sonne ist Jupiter der Körper, der den größten Anteil des verbleibenden Materials an sich gerissen hat, etwa 71 % dessen, was nicht vom entstehenden Stern absorbiert wurde. Die anderen, viel kleineren Planeten bildeten sich aus dem Rest dieser gravitativen Entwicklung und brachten eine Vielfalt an felsigen, gasförmigen und eisigen Welten hervor.
Die Sonne ist nicht nur eine Quelle von Licht und Wärme: Sie ist auch der Schauplatz dynamischer Phänomene wie Sonneneruptionen, Sonnenflecken, koronalen Massenauswürfen und Schwankungen des Sonnenwinds. Diese Erscheinungen beeinflussen die Weltraumumgebung und können sogar die Erde betreffen – eine Erinnerung an die Macht des Sterns, der unser Sonnensystem beherrscht.
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